Reisewetter, Wetter aktuell


Wettervorhersage und Wetterbericht



Gefahren, Blitzschlag, Sonnenstich und anderes


Unsere Vorfahren waren dem Wetter ungleich stärker ausgeliefert als wir heute in unserer technologisierten Gesellschaft. Sie wurden vom Sturm und Schnee, Dürre oder Nässe unmittelbar in ihrer Existenz bedroht. Dem Wetter und seinen Launen und Gefahren zu entkommen ist aber auch heute nur bedingt möglich. Direkten Einflüssen wie Blitzen und Unwetter, Bedrohung durch entwurzelte und umfallende Bäume oder umher fliegenden Gegenständen, zu langer und intensiver Sonneneinstrahlung können wir recht problemlos aus dem Wege gehen.

Extremste Wetterlagen, welche beispielsweise Überschwemmungen verursachen, Wirbelstürme hervorrufen, anhaltende Dürreperioden, können jedoch immer noch verheerende negative Auswirkungen auf unsere Existenz haben. Häuser werden zerstört, landwirtschaftliche Ernten werden vernichtet und Familien verlieren Hab und Gut.

Das Thema Wetter beschäftigt uns alle täglich. Ob Sonnenschein oder Regen, kalt oder warm, vom Wetter ist abhängig wie wir uns anziehen, wie wir uns fühlen. Das Wetter gibt immer ein gutes Gesprächthema ab. Dem Einen ist das Wetter zu heiß, dem anderen ist das Wetter zu kalt, einem Dritten ist das Wetter zu Nass dem nächsten zu trocken.

Das Wetter ist unberechenbar, manchmal ist das Wetter auch bedrohlich. Dem Wetter sind wir alle ausgesetzt. Gefahr für Leib und Leben müssen wir in Deutschland dennoch kaum fürchten, sofern wir uns richtig verhalten. In deutschen Breitengraden tritt das Wetter nur wenig spektakulär in Erscheinung. Zu den extremsten Ereignissen zählen in Mitteleuropa Hitzewellen, Hochwasser, Glatteis, Sturm, Hagel, Blitz und Donner.

Dennoch können einige dieser Erscheinungen direkt auf unser Leben einwirken, Hochwasser kann auch heute noch unsere Existenz bedrohen, es zerstört Ernten, Häuser oder ganze Dörfer. Erdrutsche durch heftige und anhaltende Regenfälle begraben Menschen und ganze Siedlungen, in der kalten Jahreszeit sind wir in den bergischen Regionen der Lawinengefahr ausgesetzt. Wie hoch ist nun aber die Wahrscheinlichkeit direkt vom Wetter gesundheitlich geschädigt zu werden? Beispielsweise von einem Blitz erschlagen zu werden? Die deutsche Todesursachen-Statistik (Quelle: Statistisches Bundesamt, Sterbefälle nach Todesursachen, 1994) liefert folgendes Ergebnis:

An Blitzschlag starben 1994 fünf Menschen. Nimmt man die anderen, eindeutig dem Wetter zuzuordnenden Todesursachen wie Hitzschlag oder Sonnenstich dazu, gehen gerade einmal 0,002 Prozent aller Sterbefälle auf das Konto des Wetters.

Wie sieht es aber aus mit den indirekten Wettereinflüssen? Schwüles Wetter, extreme Hitzewellen und zu lange Sonneneinstrahlung fordern immer wieder Opfer, vom Sonnenstich bis hin zur Depression nimmt das Wetter Einfluss auf unser tägliches Leben. Eine eigene Wissenschaft, die Medizin-Meteorologie, befasst sich mit der Wirkung des Wetters und des Klimas auf den Menschen.